WichtelTipp: Die Kinderparty-Gäste

Beim Party-Planen gelangst du eher früher als später zur Gästeliste. Wieso hier nicht die Quantität zählt und wie dein Kind den meisten Spaß bei der Feier hat, verraten wir in den folgenden Zeilen.

Kinderparty-Gäste: Die Anzahl muss stimmig sein
Wie viele Kinder soll man in der Kinderparty-Gäste – Liste einplanen?

Die optimale Anzahl der Kinderparty-Gäste

„Mein Kind hat so viele Freunde, die es einladen möchte. Außerdem will es kein Kind ausschließen. Wen soll ich also einladen?“. Diese Gedanken quälen fast alle Eltern vor einer Party. Auch ich beschäftige mich mit dieser Frage gemeinsam mit meinen Kindern vor jeder Feier.

Faustregel: Das Alter deines Kindes entspricht auch gleichzeitig der Gäste-Anzahl. Ist die Zahl ungerade, könntest du um 1 Person auf-, oder abrunden.

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Die optimale Anzahl an Gästen ist natürlich abhängig von mehreren Faktoren:

  • Freundeskreis: Natürlich hängt die Anzahl der Gäste zu allererst vom Freundeskreis deines Kindes ab. Bitte nicht Kinder nur deshalb einladen, damit die Party „voller“ wird. Dein Kind profitiert vor allem dann, wenn enge Freunde vor Ort sind.
  • Durchschnittsalter der Partygäste: Je jünger die Kinder, desto weniger Gäste sollte man einplanen. Als Faustregel gilt: Die Anzahl der Gäste entspricht dem Alter des Geburtstagskindes.
  • Partyraum: Auch die Wahl des Kinderparty-Raums beeinflusst die Möglichkeiten. Mein Tipp: Je Partygast sollten 2-2,5 m² freie Fläche zum Herumtollen zur Verfügung stehen. Weitere Tipps zum Raum findest du hier: Kinderparty-Raum
  • Temperament der Kinder: Befinden sich unter den Kinderparty-Gästen viele „aufgeweckte“ Kinder, sollte man die Anzahl der Gäste geringer halten und gleichzeitig ein passendes Programm andenken. Hier empfehlen sich beispielsweise Spiele im Garten oder eine Kinder-Disco.
  • Geplante Spiele: Manche Spiele erfordern Teams. Diese sind im Optimalfall ausgewogen gebildet. Wenn du Team-Spiele planst, solltest du dir eine gerade Anzahl an Gästen überlegen. Die meisten Spiele klappen aber auch so. Ich verwende beispielsweise gerne dieses Spiele-Set zum Auflockern*: Party-Spiele-Set

Anzahl an Betreuungspersonen vor Ort

Eine Betreuungsperson ist immer eingeteilt

Faustregel: Bei Partys sollte für maximal 7 Kinder eine Betreuungsperson vor Ort sein. Spätestens ab dem 8. Kind empfehle ich dringend eine zweite Person vor Ort.

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Bedenke: Bei den Partys daheim ist ein Erwachsener ständig mit der Verpflegung beschäftigt. Feiern die Kinder nicht in Küchen-Nähe, sind sie während der Kochzeit nicht beaufsichtigt. Hier schafft eine vorbereitete Jause Abhilfe. Manche Kinder benötigen – je nach Alter oder Schüchternheit – auch Hilfe im Badezimmer, auch das bindet Zeit.

Warum sollte ich in jedem Fall über eine externe Betreuung nachdenken?

  • Zeit: Während eine externe Party-Betreuung für den reibungslosen Ablauf der Feier sorgt, kannst du dich erholen. Hat der kleine Party-Gastgeber Geschwister, die noch nicht mitfeiern können (z.B. Babys), kannst du dich voll und ganz deren Betreuung widmen.
  • Routine: Eine externe Betreuungsperson erleichtert den Partyablauf ungemein. Sie bringt vor allem Routine in die Feier: Eltern veranstalten selten mehr als ein, zwei Kinderpartys pro Jahr. Eine externe Betreuung kennt die Situationen, die während einer Party entstehen. Wenn es notwendig ist, wirkt sie deeskalierend und beruhigend.
  • Spiel-Ideen: Die Erfahrung hilft nicht nur beim Umgang mit den Kindern. Eine externe Betreuungsperson kennt viele Spiele und weiß, welche gerade zur Situation und zu den Kindern passen. Auch das dazu notwendige Equipment hat sie parat.
  • Abstand: Eine externe Betreuung sorgt einerseits für den nötigen Abstand (Mama ist immer „befangen“), weiß aber gleichzeitig, wie das Gastgeber-Kind rechtzeitig ins Zentrum der Aufmerksamkeit gesetzt wird – beispielsweise bei der Geschenkübergabe, dem Tortenaufteilen oder bei Spielen.
  • Spannung: Die Kinderparty-Gäste empfinden eine Party als aufregender, wenn eine Person extra engagiert wurde.

Wenn du eine Betreuungsperson für deine Party suchst, wirst du vielleicht bei meinen Angeboten fündig: Kinderpartys

Wie profitiert mein Kind am meisten?

Meine Erfahrung zeigt, dass auch ältere Geburtstagskinder bei einer Anzahl von ca. 5 Kinderparty-Gästen am meisten profitieren. Bei dieser Anzahl konzentriert sich die Aufmerksamkeit der Gäste vor allem auf das Kind, das die Feier organisiert (z.B. anlässlich eines Geburtstags).

Weshalb ist das so? Je mehr Kinder mitfeiern, desto schneller findet eine Gruppenbildung statt. Häufig sind auch schüchterne Kinder vor Ort, die sich zurückziehen, wenn es „wilder“ wird. Geburtstagskinder fühlen sich wiederum in der Verantwortung, alle Kinder einzubinden – was nicht immer gelingt.

Auch die Betreuungspersonen können sich bei dieser Kinderanzahl noch stärker auf das Geburtstagskind konzentrieren.

Wie sag ich’s dem Kinde?

Fixiere die Anzahl der Kinderparty-Gäste gedanklich, bevor du das Gespräch mit deinem Kind suchst! Fragst du dein Kind, wie viele Gäste es einladen möchte, zählt es unweigerlich einen Bekanntenkreis zwischen 10 und 20 Personen auf. Schlage dem Kind beispielsweise Folgendes vor:

„Du hast im kommenden Monat Geburtstag. Ich möchte eine Party für dich organisieren. Wir werden 5 Kinder einladen – welche Kinder wären dir besonders wichtig?“

Sollen Eltern der Kinderparty-Gäste dableiben?

Eltern sollten fünf Minuten Akklimatisierungszeit einrechnen. Wenn die Kinder die Umgebung oder die Betreuungspersonen vor Ort nicht kennen, ist ein Elternteil als Vertrauensperson anfangs wichtig.

Erfahrungsgemäß können sich Kinder allerdings besser auf die Party konzentrieren, wenn die Eltern nicht dauerhaft vor Ort sind. Sie sind dadurch automatisch von der Party abgelenkt. Das Programm lässt sich dann nicht mehr so leicht realisieren. Einige Kinder ziehen sich von der Party zurück und bleiben in der Nähe der Eltern.

Faustregel: Wer als Erwachsener keine Rolle in der Party übernimmt (z.B. bei einer Spielestation, als Beaufsichtigungsperson oder in der Küche), sollte nicht dabei bleiben. Eine Kinder-Geburtstagsparty eignet sich selten zum Plaudern.

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Mein Tipp, damit auch schüchterne Kinder ohne Eltern bei der Party bleiben: Bitte die Eltern, vorher mit den kleinen Kinderparty-Gästen zu sprechen

  • Das Kind sollte vorher erfahren, dass das Elternteil nicht dabeibleiben wird
  • Wenn das Kind vorab weiß, wer die Party begleitet, dann gibt das zusätzliche Sicherheit- z.B.: „Du fahrst zu Thomas‘ Geburtstagsparty. Thomas‘ Mama wird bei der Party bleiben und mit euch tolle Spiele spielen“
  • Auch die Abhol-Situation sollte vorab erklärt werden: „Ich fahre in der Zwischenzeit einkaufen und hole dich hinterher wieder ab“, oder „Maxis Vater nimmt dich nach der Party mit und wird dich zu mir nach Hause bringen“

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